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Geschichte Turbolader

Die Geschichte des Turboladers beginnt fast gleichzeitig mit der des Automobils. Sowohl Gottlieb Daimler als auch Rudolf Diesel entwickelten bereits in der Mitte der 1880-er Jahre die Idee, den Wirkungsgrad des Motors zu erhöhen, indem man ihm durch Vorkompression zusätzliche Luft zuführte.

Die Anfänge des Turboladers

Es war allerdings keiner dieser beiden Automobil-Pioniere, der im Jahr 1905 den ersten Abgasturbolader entwickelte, sondern der Schweizer Alfred Büchi. Die erste erfolgreiche Aufladung durch einen Abgasturbolader gelang Büchi zwar erst 20 Jahre später, die Leistungssteigerung betrug dabei aber bereits mehr als 40 Prozent.

Nach diesem Erfolg ging der Turbolader schon bald in die Serienfertigung, kam allerdings zunächst nur bei Schiffs- und anderen Großmotoren zur Anwendung. Der erste Nutzfahrzeugmotor mit Turbolader wurde 1938 von der Schweizer Maschinenfabrik Saurer auf den Markt gebracht.

Bis auch die Motoren von Personenkraftwagen um einen Turbolader ergänzt wurden, sollten noch einmal mehr als 20 Jahre vergehen. Weder der Oldsmobile Jetfire noch der Chevrolet Corvair Monza konnten sich jedoch am Markt durchsetzen, da es beiden Fahrzeugen an Zuverlässigkeit mangelte.

Der Turbolader-Boom der 1970-er Jahre

Womöglich wäre das bereits das Ende der Turbolader-Technik gewesen, wäre sie nicht in den 1970-er Jahren von den Technikern der Formel 1 wiederentdeckt worden. Gegenüber den üblichen 3-Liter-Saugmotoren zeigten sich die 1,5-Liter-Turbomotoren deutlich überlegen.

Die Erfolge in der Formel 1 förderten die Popularität der Turbomotoren. Dementsprechend waren in dieser Zeit die Spitzenmodelle fast aller Autohersteller mit einem aufgeladenen Ottomotor ausgestattet. Bei BMW wurde der 2002 Turbo entwickelt, bei Audi der Sportquattro, zu nennen wären außerdem der Saab 99 Turbo oder der Renault 5 Turbo.

Entsprechend dem Formel-1-Hintergrund zeichneten sich diese Modelle vor allem durch ihre besonders starke Leistung aus. Der Aspekt der Treibstoffersparnis, der mit Blick auf die Ölkrise 1973 durchaus in die Zeit gepasst hätte, spielte bei den aufgeladenen Ottomotoren hingegen kaum eine Rolle. Wenig überzeugend für den Fahrer war außerdem das so genannte „Turboloch“, also das verzögerte Ansprechverhalten eines mit großen Turboladern ausgestatteten Ottomotors.

Der endgültige Durchbruch des Turboladers

Die Entwicklung des Turboladers nahm deshalb noch einmal eine neue Wendung. An die Stelle von aufgeladenen Ottomotoren traten mit dem Mercedes Benz 300 SD von 1978 und drei Jahre später mit dem VW Golf Turbodiesel aufgeladene Dieselmotoren. Die Aufladung mittels Turboladers bedeutete für Dieselmotoren eine deutliche Verbesserung im Wirkungsgrad, sodass diese in Sachen Fahrleistung nun mit den Ottomotoren gleichziehen konnten.

Eine verschärfte Schadstoffgesetzgebung gegen Ende der 1980-er Jahre förderte die weitere Verbreitung der aufgeladenen Dieselmotoren, denn durch den Einsatz des Turboladers ließen sich die Schadstoffemissionen deutlich verringern.

Im Zuge dieser Entwicklung hat sich auch bei Ottomotoren das Bild gewandelt. Auch dort dienen Turbolader inzwischen nicht mehr primär der Leistungssteigerung, sondern als Mittel zur Kraftstoff-Einsparung und zur Verringerung von Schadstoffemission. Auch das so genannte Downsizing, also die Reduktion von Motorgröße und Kosten, spielt für den Einsatz von Turboladern eine wichtige Rolle.

Heute verfügt nahezu jedes Nutzfahrzeug über einen aufgeladenen Motor, selbst Sportwagen wie etwa der Bugatti Veyron, dessen 1001-PS-Motor durch vier Turbolader unterstützt wird. Die Turbolader-Technologie, so kann man festhalten, hat sich rund 100 Jahre nach ihrer Entwicklung also endgültig durchgesetzt.

 

Die Geschichte des Turboladers beginnt fast gleichzeitig mit der des Automobils. Sowohl Gottlieb Daimler als auch Rudolf Diesel entwickelten bereits in der Mitte der 1880-er Jahre die Idee, den... mehr erfahren »
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Geschichte Turbolader

Die Geschichte des Turboladers beginnt fast gleichzeitig mit der des Automobils. Sowohl Gottlieb Daimler als auch Rudolf Diesel entwickelten bereits in der Mitte der 1880-er Jahre die Idee, den Wirkungsgrad des Motors zu erhöhen, indem man ihm durch Vorkompression zusätzliche Luft zuführte.

Die Anfänge des Turboladers

Es war allerdings keiner dieser beiden Automobil-Pioniere, der im Jahr 1905 den ersten Abgasturbolader entwickelte, sondern der Schweizer Alfred Büchi. Die erste erfolgreiche Aufladung durch einen Abgasturbolader gelang Büchi zwar erst 20 Jahre später, die Leistungssteigerung betrug dabei aber bereits mehr als 40 Prozent.

Nach diesem Erfolg ging der Turbolader schon bald in die Serienfertigung, kam allerdings zunächst nur bei Schiffs- und anderen Großmotoren zur Anwendung. Der erste Nutzfahrzeugmotor mit Turbolader wurde 1938 von der Schweizer Maschinenfabrik Saurer auf den Markt gebracht.

Bis auch die Motoren von Personenkraftwagen um einen Turbolader ergänzt wurden, sollten noch einmal mehr als 20 Jahre vergehen. Weder der Oldsmobile Jetfire noch der Chevrolet Corvair Monza konnten sich jedoch am Markt durchsetzen, da es beiden Fahrzeugen an Zuverlässigkeit mangelte.

Der Turbolader-Boom der 1970-er Jahre

Womöglich wäre das bereits das Ende der Turbolader-Technik gewesen, wäre sie nicht in den 1970-er Jahren von den Technikern der Formel 1 wiederentdeckt worden. Gegenüber den üblichen 3-Liter-Saugmotoren zeigten sich die 1,5-Liter-Turbomotoren deutlich überlegen.

Die Erfolge in der Formel 1 förderten die Popularität der Turbomotoren. Dementsprechend waren in dieser Zeit die Spitzenmodelle fast aller Autohersteller mit einem aufgeladenen Ottomotor ausgestattet. Bei BMW wurde der 2002 Turbo entwickelt, bei Audi der Sportquattro, zu nennen wären außerdem der Saab 99 Turbo oder der Renault 5 Turbo.

Entsprechend dem Formel-1-Hintergrund zeichneten sich diese Modelle vor allem durch ihre besonders starke Leistung aus. Der Aspekt der Treibstoffersparnis, der mit Blick auf die Ölkrise 1973 durchaus in die Zeit gepasst hätte, spielte bei den aufgeladenen Ottomotoren hingegen kaum eine Rolle. Wenig überzeugend für den Fahrer war außerdem das so genannte „Turboloch“, also das verzögerte Ansprechverhalten eines mit großen Turboladern ausgestatteten Ottomotors.

Der endgültige Durchbruch des Turboladers

Die Entwicklung des Turboladers nahm deshalb noch einmal eine neue Wendung. An die Stelle von aufgeladenen Ottomotoren traten mit dem Mercedes Benz 300 SD von 1978 und drei Jahre später mit dem VW Golf Turbodiesel aufgeladene Dieselmotoren. Die Aufladung mittels Turboladers bedeutete für Dieselmotoren eine deutliche Verbesserung im Wirkungsgrad, sodass diese in Sachen Fahrleistung nun mit den Ottomotoren gleichziehen konnten.

Eine verschärfte Schadstoffgesetzgebung gegen Ende der 1980-er Jahre förderte die weitere Verbreitung der aufgeladenen Dieselmotoren, denn durch den Einsatz des Turboladers ließen sich die Schadstoffemissionen deutlich verringern.

Im Zuge dieser Entwicklung hat sich auch bei Ottomotoren das Bild gewandelt. Auch dort dienen Turbolader inzwischen nicht mehr primär der Leistungssteigerung, sondern als Mittel zur Kraftstoff-Einsparung und zur Verringerung von Schadstoffemission. Auch das so genannte Downsizing, also die Reduktion von Motorgröße und Kosten, spielt für den Einsatz von Turboladern eine wichtige Rolle.

Heute verfügt nahezu jedes Nutzfahrzeug über einen aufgeladenen Motor, selbst Sportwagen wie etwa der Bugatti Veyron, dessen 1001-PS-Motor durch vier Turbolader unterstützt wird. Die Turbolader-Technologie, so kann man festhalten, hat sich rund 100 Jahre nach ihrer Entwicklung also endgültig durchgesetzt.

 

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